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16. April 2013, 19:00 Uhr - Zufluchtsort Shanghai
Shanghai war ab 1938 für viele Tausende jüdischer Menschen der letzte mögliche Fluchtort, da hier kein Visum zur Einwanderung verlangt wurde. Darunter waren 32 Menschen aus Lübeck, die sich vor weiterer Verfolgung in die chinesische Stadt retten konnten, wo sie im Stadtteil Hongkew zwar schwierigste Lebensbedingungen vorfanden, aber die Kriegsjahre und die Gettoisierung unter japanischer Besatzung überstanden.
Heidemarie Kugler-Weiemann berichtet von ihren Schicksalen anhand von Briefen und anderen Dokumenten. Birgit Geweke und Jürgen Specht haben mehrere Jahre mit ihren Kindern in Shanghai gelebt und zeigen anhand von Fotos, wie in der heutigen Metropole an die Zeit des jüdischen Exils erinnert wird.
Der Vortrag findet auf Einladung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit als Wiederholung unseres Vortrags aus der Zeit des Erinnerns 2012 statt.
Eintritt
kostenfrei / Spende erbeten
Veranstaltungsort
Haus der Begegnung (K-Punkt), Parade 4, 23552 Lübeck
Veranstalter
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lübeck e.V. und Initiative Stolpersteine für Lübeck


